DWZ

Was ist eigentlich diese DWZ?

Der deutsche Schachbund schreibt als Erläuterung:

"Informationen zu Deutschen Wertungszahlen (DWZ)

Das 1991 eingeführte deutsche Wertungssystem lehnt sich eng an das Wertungssystem der FIDE an. Bei der Entwicklung wurden die Erfahrungen aus dem Ingo-System des Deutschen Schachbundes und dem nationalen Wertungssystem des Deutschen Schachverbandes berücksichtigt. Die Skala reicht von etwa 800 (Anfänger) bis über 2800 (versierte Meister). Die Erfassung der Ergebnisse von Turnieren wird vorgenommen von den zuständigen Wertungsreferenten der Organisationsebenen, in denen sie organisiert wurden. Die Berechnung der Auswertung und die Speicherung der sich ändernden Daten erfolgt allein in der Datenbank der Wertungszentrale monatlich mindestens einmal, in Zeiten hohen Turnieraufkommens mehrfach. Die aktualisierten Daten werden danach sowohl auf den DSB-Webseiten veröffentlicht als auch den Referenten der Landes- und Unterverbände sowie der Bezirke bzw. Kreise zur Verfügung gestellt."

Quelle: http://www.schachbund.de/dwz/dwzinfo.html Stand: 29. April 2006

Zusammengefasst versteht man unter der "DWZ" die Spielstärke eines Schachspielers in einer Zahl ausgedrückt. Das hilft zum einen bei Mannschaftsaufstellungen, aber auch bei Turnieren mit Gruppen, die verschieden Schachspieler "einzuordnen". So läßt sich vermeiden, dass sehr starke gegen sehr schwache Schachspieler antreten müssen.

Darüberhinaus ist die DWZ für viele, besonders junge Schachspieler, eine besondere Motivation. Da sie so zeigen können das sie sich verbessert haben. Generell ist es für jeden Vereinsspieler schön die Bestätigung über die Zahl zu bekommen, das man sich verbessert hat. Es kann aber auch etwas deprimierend sein wenn eine hart erarbeitete Zahl durch ein schlecht gespieltes Turnier wieder sinkt. 

Wie sie genau berechnet wird, kann man auf den Seiten des DSB nachlesen (http://www.schachbund.de/dwz/wo/index.html) oder in folgendem PDF-Dokument.