5. Runde

Bezirksklasse St. B: VfB 07 Lettin I - USV Halle V 5,5:2,5
Rundenbericht des Staffelleiters
 
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Heute haben wir uns zum Sieg gezittert. Besser lässt es sich nicht beschreiben. Am Ende war der Sieg in Ordnung, bisl Glück und eine gewisse Nervenstärke durfte aber nicht fehlen. Schon relativ früh, Stefan hatte gerade ein Bauern gegen Frau Manigk gewonnen, stellte er die ganze Partie auch schon weg. 0:1 für die Gäste die heute im neuen zuhause, dem "Penalty" in der Eissporthalle, spielten, da unser geliebte Lettiner Hö(h/l)le nicht zur Verfügung stand. Einige Zeit später gewann Olli ein Bauern gegen Steffen Koch und stand mit Schwarz sicher nicht schlecht, als man sich auf ein Remis einigte. Da unsere Strategie vorher darin bestand vorne nicht zu verlieren und hinten zu punkten ging das völlig in Ordnung.
Nur mal eben die Punkte einfahren funktionierte nicht. Also nicht das wir gedacht hätten, wir gewinnen 7:1 oder so. Nur zumindest auf dem Papier haben wir uns 2 Mannschaftspunkte ausgerechnet. Und die wollte man uns nicht einfach so geben. Sogar noch schlimmer. Frank stand in meinen Augen in gewonnener Stellung und gibt auf, da er irgendwie die Stellung "weggeworfen" hatte. Mich beschäftigte zu der Zeit Schachfreund Jürgen Gutsche, so dass ich die anderen Bretter nicht intensiv genug studieren konnte. Mein Gegner gab mir noch in der Eröffnung einen Bauern für initiative, dass ich mir gerne ansah. Am Ende musste ich den Bauern wieder geben und es stand sehr sehr ausgeglichen. Für mich mit Schwarz spielend nicht schlecht, bei dem Zwischenstand 0,5:2,5 aber nicht unbedingt Zufrieden stellend. Zu dem Zeitpunkt, so gegen Mittag, stand Diego auf den ersten Blick ausgeglichen. Wobei eine Stellung mit fast allen Figuren auf dem Brett und nicht gleich zu verstehen. Als kurze Zeit später Diego irgendwas drohte, gab Henning dann auch auf. Wahrscheinlich hatte er mehr gesehen als Diego, kann ich nix zu sagen weiter. Unser Andreas hatte zu dem Zeitpunkt ne gute Stellung, später dann auch ein Turm mehr, so stand es in Gedanken zumindest 2,5:2,5. Alex und ich hatten nach einigen Zügen beide theoretische Remis Endspiele auf dem Brett. Da die Stellung unseres Mannschaftsleiters aber lange nicht klar war, traute sich niemand Remis zu machen. Also spielten wir weiter. Gegen 12:45 Uhr ging es dann relativ schnell. Schachfreund Kirchner gewann ein Bauern und konnte sich so des Angriffs ganz gut erwehren. Alex wickelte sein Dame / Turm / Bauern Endspiel in ein König / Bauern Endspiel mit Mehrbauern ab. mit den 4,5:2,5 fühlte ich mich dann sehr befreit, auch wenn zu dem Zeitpunkt Jürgen schon eine Ungenauigkeit widerlaufen war die dann zum Verlust führte. Allerdings musste auch ich ihm das noch zeigen (war mir ja selber nicht ganz sicher ob es für mich reicht. Stand viele Züge ständig vor dem Matt, hatte aber immer noch was gefunden um zu entschlüpfen und gewann so etwas Zeit meinen freien Randbauern nach vorn zu treiben...
Zum Schluss hier ein ganz großen Dankeschön an Gabi Manigk die uns spontan ein Spiellokal organisiert hat, nachdem unser Ausweichlokal in Heide-Nord kurzfristig die Gebühr für ein Sonntag Schach spielen auf 150 Euro anhob. Dankeschön!

André Hinz